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Herzlichen Willkommen in unserem Leben der Nutzlosigkeit. Treten Sie ein und erfahren Sie, was es heißt an der bedeutensten Streikbewegung teilzunehmen, die Frankreich je gesehen hat. In den Hauptrollen, die Studenten, die die Fakultät schon seit mehreren Wochen blockiert haben, die Professoren, die keinen Unterricht abhalten und der Präsident der Université Francois Rabelais, der durch verschiedene Drohungen sowie Sicherheitskräften und der Ankündigung, das Semester einfach bis Juni zu verlängern versucht, seine Autorität zu wahren. Als unbedeutende Statisten darf ich Ihnen noch unsere WG-Mannschaft vorstellen, die hilflos versucht, sich durch das angebotene Literaturangebot zu arbeiten und mittlerweile schon längst den Überblick verloren hat, was wofür gelernt werden muss. Verloren stehen sie am Rande dieser "grande mouvement" und können den Plakaten schwingenden Studenten nur hilflos hinterhersehen...Längst haben sie den Anschluss verloren und es ist zu bezweifeln, ob sie ihn jemals wiederfinden. Somit sind sie dazu verdammt, die Entscheidungen der Protagonisten abzuwarten, um ihrem nutzlosen Dasein ein neues Ziel zu geben. Um dem Frust (und dem singenden Nachbarn) zu entgehen, freuen sie sich über Besuch und flüchten in umliegende Gegenden. Dabei sind besonders Blois
und Loches zu nennen.
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2 Kommentare:
Oh mann, ist ja echt ein chaos bei euch ;). Drücke die Daumen, dass alles trotzdem gut läuft
Ach, ich könnte mir das Semester ganz lehrreich vorstellen... Eure Dozenten müssten nur die richtigen begleitenden Veranstaltungen anbieten. Zum Beispiel: "Basistheorien der Streikorganisation" oder "Geschichte des Streiks im 20. Jahrhundert" oder "französische Streikslogans in Wort und Bild" oder "Effektiv Streiken - eine praktische Anwendung verschiedener Grundmuster des Streiks (vom Sitzstreik bis zur Revolution)"... Das sollte denen doch leicht fallen.
Stellt euch mal vor, wie gefragt eure Expertise dann wäre, wenn ihr zurück kommt und die deutschen Studenten zum Beispiel beschließen sollten, sich die Studiengebühren doch nicht mehr gefallen zu lassen...
;-)
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